Die Schwarzbachbahn 

Goßdorf Kohlmühle - Lohsdorf - Hohenstein

 

Die Strecke vom Bau bis Heute

 

 

Die Strecke/ Streckenbeschreibung  Die Strecke im Wandel der Zeit/Geschichte  Bildergalerie der Strecke

Mit dem voranschreitenden Eisenbahnbau in Sachsen ersuchte auch Hohnstein erstmals 1883 um einen Bahnanschluss. 

1891 wurde der Bau durch das Schwarzbachtal vorgeschlagen. 

1892 begannen die ersten Vorarbeiten im Schwarzbachtal. 

1894 am 15. Februar  wurde der Bau der Bahn nach Hohnstein vom Sächsischen Landtag bewilligt, die Bauarbeiten begannen jedoch erst im April 1896. 

1897 am 30. April  erfolgte die feierliche Eröffnung der 12,1 km langen 750 mm Schmalspurstrecke.

1951 am 27. Mai  fuhr der letzte planmäßige Zug. (1. Bild oben rechts). Ab 1. Juni wurde die Strecke von Hohenstein aus abgebaut.

1995 wurde der Verein Schwarzbachbahn e.V. gegründet um, mit dem ehrgeizigen Ziel, ein Teilstück der Strecke wiederzubeleben. 

2001 im März  kamen die ersten Wagenkästen an.

2002 bemühte man sich um die Lok 99 555 aus Söllmnitz bei Gera, diese ging aber an den Interessenverbandes Zittauer Schmalspurbahnen e. V..

2003 wurde GGw 97-12-32 aufgearbeitet und ist seit dem in Lohsdorf ausgestellt.

2005 wird das Empfangsgebäude von Lohsdorf neu aufgebaut. Zuvor wurde in Ehrenberg eine Baugleiche Wartehalle demontiert

2006 wurde weiter fleißig gebaut. So wurden im Juli die ersten Meter Gleise und 1 Weiche eingebaut. Im August feierte man das 1. Große Bahnhofsfest. Zu dem nach 55 Jahren Betriebsruhe wieder das Pfeifen und Leuten einer IV K im Schwarzbachtal zu hören war. Für die Feierlichkeiten stand die 99 1590 aus Jöhstadt auf dem Festgelände für Führerstandsmitfahrten bereit. Kurz vor Jahresende wurde noch eine zweite Weiche einbaut.

2007 kam eine V10c nach Lohsdorf. Die ehemalige Werklok des Stahlwerk Unterwellenborn ist seit kurzem im Privatbesitz zweier Vereinsmitglieder und abgesehen von noch vorzunehmenden kleinen Reparaturen fahrtüchtig. Im August fand der 1. Schwarzbachbahn Erlebnistag statt. Nach Gesprächen mit der DB konnte der Verein das Erdgeschoss des Bahnhofes Goßdorf-Kohlmühle anmieten.

2008 begannen die Aufräumarbeiten rund um den Bahnhof Goßdorf-Kohlmühle. im Mai wurde in den Räumen des Bahnhofes Goßdorf-Kohlmühle das neue Vereinsheim eingeweiht. Im Juli rückten dann in Lohsdorf die Bagger an, um den Gleislückenschluss herzustellen. Im August war dann das zweite Bahnhofsfest zu dem die 99 754 aus Mügeln zu Gast war. Weiterhin wurde ein Kooperationsvertrag zwischen dem Schwarzbachbahn e.V. und der SOEG geschlossen.

2009 wurden entlang der alten Strecke erste Bäume gefällt und viele keine Arbeiten an den Bahnhöfen in Lohsdorf und Goßdorf-Kohlmühle verrichtet. Im August fand dann der zweite Erlebnistag statt. An diesem Tag wurde das Stationsschild der Dampfbahn Rute übergeben und im Schwarzbachtal das Stationsschild der zukünftigen Unterwegsstation "Schwarzbachtal" eingeweiht. Weiterhin wurde bei Aufräumarbeiten in Goßdorf-Kohlmühle ein alter Betonprellbock der Schmalspurbahn gefunden, welcher auf einem kurzen Gleis vor dem Bahnhof Goßdorf-Kohlmühle aufgestellt wurde.

2010 Im Januar 2010 wurde vom Verein das Bahnhofsgebäude und das 9000m² große Grundstück in Goßdorf Kohlmühle käuflich erworben. In das Bahnhofsgebäude soll jetzt das Vereinsheim einziehen. Für August war das 3. Große Bahnhofsfest mit IK 54 geplant welches aber auf das kommende Jahr verschoben wurde. Am 7.8.2011 zerstörte ein verheerendes Hochwasser Teile der Sebnitztalbahn. Die Anlagen der Schwarzbachbahn blieben weitergehend verschont.  

2011 Bei Capron in Neustadt (Sachs) konnten die alten Anschlussgleise abgebaut werden. Im Mai traf dann der ersehnte Fördemittelbescheid für den Einbau der 3. Weiche in Lohsdorf ein. Auch die Anschlussgleise im ehemaligen Dachziegelwerk Wikör in Neustadt (Sachs) konnten durch den Verein geborgen und nach Lohsdorf zum Weiterbau verbracht werden. Im Juli begannen die Bauarbeiten zum Einbau der dritten Weiche und dem Bau des Ausziehgleises Richtung Ehrenberg. Vom 27. - 28.08.2011 fand das 3.Große Bahnhofsfest statt. Zugast war die IV K 145 (99 555) aus Zittau mit einem Personenwagen. Die 99 555 war jahrelang die Stammlok auf der Strecke. 99 555 hatte auch den Abbauzug vor 60 Jahren gezogen. Nach dem 99 555 wieder nach Zittau gebracht wurde, traf der Wagen 970-241 als Dauerleihgabe aus Zittau ein. Am 18.11. traf ein weiterer Wagen der KD 974-333 aus Oberwiesental ein.

2012 stand ganz im zeichnen der Rekonstruktion von V10 und Zugführerwagen K2009. Auch an den anderen Fahrzeugen wurden Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Zum kleinen Bahnhofsfest im August konnten die Besuche sich ein Bild von den Arbeitsstand der Fahrzeuge machen, So stand der Zugführerwagen wieder auf eigenen Rädern. Am 28. November 2012 konnte auch noch ein Wagenkassen eines 2achs. Personenwagen (Nr. 734) geborgen werden. 

2013 Im April begannen die arbeiten für den Freiabtritt auf dem Bf. Lohsdorf. Die  V10 wurde bis zu den Bahnerlebnistagen fertiggestellt und konnte erstmals wieder fahrend begutachtet werden. Vor dem Vereinsgelände wurde ein Parkplatz gebaut. Der Alte Güterschuppen wurde mit Holz verkleidet. Im August stand dann das 4. große Bahnhofsfest an. Hierfür wurde 99 555 (IV K 145) und ein 4. Klasse Wagen aus Zittau gebacht. Die V10 nun als 199 312 beschriftet verließ Lohsdorf Richtung Zittau. In Zittau wurde dann die Hauptuntersuchung der V10 abgeschlossen mit der Abnahmefahrt am 16.09.2013. Am Güterschuppen errichteten Vereinsmitglieder eine Unterstand um auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen an den Fahrzeugen arbeiten durchführen zu können.

 

Copyright © 2002-2015 Mario Dittrich Alle Rechte vorbehalten. Stand: 26. Mai 2015