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Die Bahnstrecke 

Decin - Bad Schandau - Pirna - Dresden

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Decin - Krippen

Bf. Bad Schandau

Königstein - Pirna

Pirna - Dresden

 

Nach Verhandlungen zwischen Österreich und Sachsen begann man am 1.Dezember 1885 mit ersten Erdarbeiten bei Dresden. 

Am 31. Juli 1848 fand die feierliche Eröffnungsfahrt zwischen Dresden und Pirna statt. Trotz aufwendiger Bahnbauten, wie die Stützmauer in Obervogelgesang und ein Viadukt in Königstein, konnte am  9. Mai 1850 bis Königstein eröffnet werden. Am 9.Juni 1850 konnten die 6,47km von Königstein bis zum Bahnhof Bad Schandau (ab 1877 Krippen)  eröffnet werden. Der heutige Bahnhof Bad Schandau wurde erst am 1.Juli 1877 zusammen mit der Nebenbahn nach Neustadt i. Sa. eröffnet. Mehr zum Bf. Bad Schandau finden sie auf der Galerieseite zum Bahnhof Bad Schandau. Der letzte Abschnitt mit 21,20 km Länge, bis Bodenbach (heute Decin) wurde am 6.April 1851 eröffnet. Die Gesamtstrecke hat eine Länge von 62,49 km. 

Die Elektrifizierung der Strecke begann 1972. Am 29. Mai 1976 wurde der durchgehende elektrische Zugbetrieb von Dresden über Pirna nach Schöna (Grenze) aufgenommen. Bis 1992 wurden allerdings alle durchgehenden Züge in Bad Schandau auf Dieselloks umgespannt. 1994 wurde die Rollende Landstraße eingerichtet.  Nach der EU - Osterweiterung hat die Rollende Landstraße 2004 den Betrieb wegen zu geringer Auslastung eingestellt.

Noch heute ist die Strecke eine wichtige Verbindung nach Osteuropa. 

Ab 1996 wurde die Strecke zwischen Pirna und Dresden ausgebaut und saniert. Am 28.02.1999 ging das ESTW Pirna in Betrieb. So entstanden wieder die ursprünglichen 4 Gleise für einen getrennten Verkehr von S-Bahn und Fernverkehr bis 2005. Mit dem Fahrplanwechsel am 12.12.2004 wurde der viergleisige Abschnitt Pirna - Dresden freigegeben. Nun fahren in der Hauptverkehrszeit die S-Bahnen ab Pirna im 15min Takt. Die  S-Bahn Linie 2 wurde bis Heidenau / Pirna verlängert.

Im August 2002 wurde die Bahnstrecke durch das Jahrhunderthochwasser stark getroffen. Am 15. August  wurde der Bahnverkehr auf der Elbtalbahn eingestellt . Am 13. August schossen die Wassermassen durch den Dresdener Hauptbahnhof. Auch der Bahnhof von Pirna wurde nur wenige Tage später durch die Elbe überflutet. Durch das Hochwasser wurde der Bahndamm stark in Mitleidenschaft gezogen. Ab dem 19. August wurde zwischen Pirna und Dresden der S-Bahn verkehr notdürftig wieder aufgenommen. Im September wurde dann auch der S-Bahn verkehr bis nach Schöna wieder aufgenommen. 2003 wurden dann Hochwasserschäden am Bahndamm der Elbtalstrecke beseitigt. 

von Anfang 2006 bis Mai wurden im Bahnhof Schöna die Gleisanlagen erneuert und umgebaut. 

Im März 2006 stieg die Elbe wieder bedrohlich an der Bahnverkehr wurde eingeschränkt weitergeführt. 

Im Mai 2007 begannen nun weitere umfangreiche Bauarbeiten zur Modernisierung des Bahnhofes. Es wurden fast alle Gleise entfernt. Zugfahrten sind nur noch auf Gleis 8 und 12 (Bahnsteig 3 u. 4) möglich. die Züge aus Neustadt (Sachs) enden in einen Stumpfgleis (Bahnsteig 1) ohne Weichen und einer Anbindung an den Rest. 

Am 24.03.2008 wurde das ESTW-A Bad Schandau in Betrieb genommen und das Stellwerk von 1976 der Bauart GsII Sp 64 b abgeschalten und später abgerissen.

In Königstein wurde  der Güterbahnhof aufgelassen und ist jetzt nur noch eine art Blockstelle. An dieser stelle soll neuer Bahnübergang als Ersatz für die beiden alten Bahnübergänge der Bauart WSSB entstehen.  Der BÜ mit der Halbschrankenanlage wurde bereits aufgelassen. 

2010 wurden im Elbtal neue Ks Signale aufgestellt. Am 30. August 2010 ging das ESTW- Rahten in Betrieb. Nun sind im Elbtal Zwischen Pirna und Königstein alle Bahnübergänge modernisiert worden nur der Bahnübergang in Königstein an der Zufahrt zum Zeltplatz ist noch ein alter der Bauart WSSB und wird aus dem Königsteiner Stellwerk bedient. Aber auch dieser soll noch Aufgelassen werden. 

2012 wurde die neue Verbindungsstraße zum Zeltplatz fertiggestellt und der nun letzte WSSB  Bahnübergang ende Mai 2012 geschlossen. In Obervogelgesang und bei Strand wurden neue Weichen für den Gleiswechsel eingebaut. Über das gesamte Jahr 2012 fanden Bauarbeiten im Elbtal zur Einrichtung des Gleiswechselbetriebes statt. Im November wurde dann der GWB (Gleiswechselbetrieb) eingeführt. Dafür wurden neue Signale an der Strecke nötig. So wurde mit der Inbetriebnahme des GWB das Stellwerk in Königstein überflüssig. Nach Einrichtung des GWB wurde, in Pirna, begonnen mit der Sanierung der Brücke über die Dohnaische Straße. Im Elbtal gibt es so nun nur noch zwischen Schöna und Bad Schandau Ost alte Signale der Bauart Hl.

 

 

 

Copyright © 2002-2015 Mario Dittrich Alle Rechte vorbehalten. Stand: 09. Juli 2015